KARLA BERNAT-SCHOPPL
KARLA BERNAT-SCHOPPLPsychologin
Verhaltenstherapie

Klinische Psychologin
Verhaltenstherapie

Als diplomierte klinische Psychologin mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie, biete ich Psychotherapien in französischer und deutscher Sprache an.

Ich lege besonderen Wert auf eine vertrauensvolle Atmosphäre, damit Sie sich in meiner Praxis wertgeschätzt und wohlfühlen. Wichtig für mich ist, dass wir gemeinsam ein sicheren Ort gestalten, wo Sie offen von Ihren Leidensdruck sprechen können, was ermöglicht gemeinsam neue Lösungen zu entwickeln.

Zusätzlich zu meinen einzeltherapeutischen Angeboten, die u.a. auch Methoden wie EMDR („Eye Movement Desensitization and Reprocessing“, dh Desensibilisierung und Wiederaufbereitung durch Augenbewegungen, sehr funktionell bei Traumata) oder Schematherapie beinhalten, biete ich auch Paartherapie und Gruppentherapie an.

Meine Arbeit ist sehr Schematherapeutisch orientiert (integrierter Ansatz, der aus verhaltenskognitiven Ansätzen resultiert, die an frühen maladaptiven Schemata arbeiten, die während unserer Kindheit und Jugend entwickelt wurden) sowie von der Positiven Psychologie geprägt. Die Positive Psychologie basiert sich auf die Mobilisierung von Ressourcen und persönlichen Fähigkeiten.

Ich übe außerdem persönlich Achtsamkeitsmeditation aus und biete sie meinen Patienten an.

AUS- UND WEITERBILDUNG

Psychotherapie Ausbildung  (Kognitive und Verhaltenstherapie). IFFORTHECC, Institut Francophone de Formation et de Recherche en Thérapie Comportementales et Cognitives. Aix-en-Provence, Frankreich.

Ausbildung in EMDR. Institut français d’EMDR (Ifemdr). Paris, Frankreich.

Master in Klinische Psychologie und Kognitive und Verhaltenstherapie. Université de Nîmes, Frankreich.

Bachelor in Psychologie. Humboldt Universität zu Berlin.

Qualitätssicherung

Die Qualtität meiner Arbeit sichere ich durch regelmäßige Supervision, Intervision und die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen.

Wissenschaftliche Publikationen &Kongress

S. Le Vigouroux, K. Bernat, E. Charbonnier (2018). Burn out parental et schémas précoces inadaptés. 46ème congrès annuel de TCC, Paris.

ADELI: 34 93 1969 9

Fachgebiet

Völlig erschöpft und ausgebrannt: Für manche Väter und Mütter wird das Elterndasein zur Qual. Fehlt ihnen die nötige Unterstützung, kann das in ein Burnout-Syndrom münden. Zu viel Stress zu lange angesammelt, zu viel Verantwortungzu viel persönliches Engagementführen zu körperliche und emotionale Erschöpfung, Effektivitätsverlust, emotionale Distanzierung. Aber auch Schlafprobleme, Konsum vonAlkoholsomatische Beschwerden(Mikolajzcak, 2017).

Wie beim beruflichen Burnout liegen auch hier typischerweise drei Symptome vor. Zuerst kommt die Erschöpfung. Der Elternteil fühlt sich leer, am Ende seiner Kräfte. Als Nächstes folgt die emotionale Distanzierung. Es fehlt an Energie, um sich in der Beziehung zum Kind zu engagieren. Man ist weniger aufmerksam, legt nicht mehr so viel Wert darauf, was das Kind erlebt und empfindet. Und dann – eventuell auch schon vorher oder gleichzeitig – schwindet die Leistungsfähigkeit und die Identifikation mit der Elternrolle. Man geht nicht mehr darin auf, fühlt sich nicht mehr als guter Vater oder gute Mutter. Zwei dieser drei Symptome genügen, um von einem Burnout zu sprechen. Umstritten ist, welche Rolle chronischer Stress dabei spielt. Auch wenn das Elterndasein oft wunderbar ist, so ist es auch eine Belastung.